Tiefenbohrung im Arschloch XXL - Tunnelreinigung
Tiefenbohrung im Arschloch XXL - Tunnelreinigung Ich liege hier, die Beine angewinkelt, auf dem kalten Steinboden. Die Luft ist stickig, feucht und riecht nach Beton und Schmutz. Das Licht ist schwach, spärlich, wirft lange Schatten an die Wände. Eine Hand hält einen kleinen, metallischen Stab fest, der sich in meine Öffnung gleitet. Es fühlt sich kalt und rau an, ein unangenehmer Kontrast zu dem, was kommt. Der Stab taucht tiefer und tiefer ein, spürt den Widerstand, die feuchten Wände, die kühle Hitze... Ich presse fester, zwinge mich, die Muskeln anzuspannen. Es ist schmerzhaft, aber intensiv. Die Vibrationen breiten sich aus, ein tiefes Pochen, das durch den ganzen Körper läuft. Ich spüre, wie sich etwas lockert, wie sich die Wände weichen. Ein Gefühl der Erleichterung und des Verlangens mischt sich mit dem Schmerz. Der Stab dringt immer weiter, in die Dunkelheit, in die Tiefe. Es ist eine Tunnelreinigung XXL – eine Tiefenbohrung, die ich mir nicht wünsche, aber die ich dennoch spüre, intensiv und unerbittlich.